Newsletter Februar 2011
NRW Kultursekretariat

Transfer France-NRW: Ausstellungen in NRW und Frankreich
Noch bis zum 20.2. läuft die letzte Transfer-Ausstellung in NRW, im Museum Abteiberg in Mönchengladbach. Dort referiert am 17.2., 20:00 Uhr der Herausgeber, Journalist, Übersetzer und Illustrator Volker Dehs zum Thema »Von Nantes nach Stahlstadt – Jules Vernes explosive Vision der französisch-deutschen Beziehungen«. Zugleich schlägt er damit den Bogen zur ersten französischen Transfer-Ausstellung, die am 21.1. im Musée des Beaux-Arts in Nantes eröffnet wurde und bis zum 6.3. Arbeiten von Transfer-Künstlern zeigt.

Fonds Experimentelles Musiktheater: Neue Ausschreibung für 2012
Für die gemeinsame Initiative von NRW KULTURsekretariat und Kunststiftung NRW werden ab sofort wieder Projektideen gesucht. Die Uraufführung soll im Herbst 2012 an den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach realisiert werden. Bewerbungen sind bis zum 4.4. möglich, die Auswahl erfolgt im Sommer durch den künstlerischen Beirat, der mit Stephanie Gräve, Dieter Jaenicke, Hans-Peter Jahn und Manos Tsangaris neu besetzt ist.

Tanzrecherche NRW: Ausschreibungen #7 und #8
Das ebenso außergewöhnliche wie erfolgreiche internationale Stipendienprogramm »Tanzrecherche NRW« wird 2011 fortgesetzt. Bis 30.5. können sich Tänzer und Choreografen für Rechercheaufenthalte zwischen September und Anfang November 2011 bewerben. Gastgebende Städte sind Mülheim an der Ruhr (Partner: Ringlokschuppen) und Wuppertal (Partner: Kulturbüro).
 

Kindertheater des Monats: Lena und das hässliche Entlein
Das Bielefelder Trotz-Alledem-Theater erzählt »Die Geschichte von Lena«, die nach ihrer Rückkehr aus dem Sommerurlaub die Welt nicht mehr versteht: am 24. und 25.2. im Schlosstheater Moers. Mit Blick auf ein ganz junges Theaterpublikum greift das Theater La Senty Menti die Idee des Andersen-Klassikers »Das hässliche Entlein« auf und bearbeitet ihn mit wenig Sprache und viel Musik: am 13.2. im Schauspielhaus Bochum sowie am 23.2. im Schlosstheater Moers.

Fonds Neues Musiktheater: h.a.m.l.e.t. in Dortmund
Am 5., 9. und 18.2. finden im Dortmunder Opernhaus die letzten Vorstellungen des Balletts »h.a.m.l.e.t – die geburt des zorns« von Xin Peng Wang mit Musik von Arvo Pärt statt.

Das 3. Ohr: Klanglandschaft Marokko
Die Aïssâwa sind wahrscheinlich die ungewöhnlichste unter den Sufi-Bruderschaften. Sie lassen sich von Schlangen beißen und stechen sich Messer unter die Augen, ohne zu bluten. Dazu spielen sie polyrhythmische Musik mit Rhaitas (Schalmeien), Bendir (Rahmentrommeln), Rohrflöten und religiösem Gesang. Am 15.2., 20:00 Uhr gastieren sie im Theater an der Ruhr in Mülheim, erstmalig in Deutschland gemeinsam mit dem Perkussionisten Thomas Gundermann und dem Reiseautor Andreas Kirchgäßner: in einer Mischung aus Konzert, Lesung und Zeremonie.

Kooperierte Projekte: Soundtrips NRW – look inside
Der Soundtrip durch NRW mit improvisierter Musik geht weiter. Die Cellistin und Sängerin Audrey Chen überzeugt durch ihre expressive und äußerst individuelle Spielweise, dabei immer der Intensität des Moments folgend. Ergänzt wird ihre musikalische Reise durch einen kleinen analog-elektronischen Soundbaukasten, mit dem sie es versteht, einige ekstatische Momente ihrer Liveperformance wieder humorvoll zu brechen: 2.2. Köln, 3.2. Aachen, 4.2. Wuppertal, 5.2. Bochum, 6.2. Münster.

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