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Impulse Theater Biennale

Am 06. Mai 2013 wurden im Rahmen einer Pressekonferenz in der studiobühneköln die Neukonzeption und das Programm der Impulse Theater Biennale 2013 vorgestellt. Der Vorverkauf ist eröffnet.

06.05.2013
Impulse Theater Biennale: Programm 2013


Am 06.05.2013 wurden im Rahmen einer Pressekonferenz in der studiobühneköln die Neukonzeption und das Programm der Impulse Theater Biennale 2013 vorgestellt.

Vom 27.06. bis 06.07 werden bei der Impulse Theater Biennale 2013 des NRW KULTUR-sekretariats wieder die Städte Bochum, Düsseldorf, Köln und Mülheim an der Ruhr für zehn Tage zu Zentren des Gegenwartstheaters. Die Impulse Theater Biennale zeigt bemerkenswerte künstlerische Arbeiten der freien Theaterszene, die jenseits der Stadttheaterstrukturen im deutschsprachigen Raum entstanden sind.

Neukonzeption
Die Ausgabe 2013 wurde erstmals von Florian Malzacher, dem neuen künstlerischen Leiter, gemeinsam mit der Dramaturgin Stefanie Wenner kuratiert und neu konzipiert. Zum ersten Mal in der Geschichte der Impulse entstand die Auswahl mit einem thematischen Fokus: Unter dem Titel „Under the Influence“ untersucht das Festival die Bedeutung nationaler Zuschreibungen und Identitäten. Aus diesem Grund nimmt die 17. Ausgabe des Festivals seine geographische Einschränkung ernster als in den vergangenen Jahren und zeigt ausschließlich Arbeiten von Künstlern, die im deutschsprachigen Raum ihren Lebensmittelpunkt haben.

Insgesamt präsentiert Impulse in diesem Jahr 14 herausragende Produktionen von Künstlerinnen und Künstlern in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Open Call: Gastspiele, Premieren, Koproduktionen
Um die vielfältige Szene in den Blick zu bekommen, hat Impulse erstmals einen Open Call initiiert. Diese offene Ausschreibung ermöglicht einen direkten, eigenen Überblick über das, was im Bereich des freien Theaters auch jenseits der üblichen Wege geschieht. Darüber hinaus bietet sie dem Festival auch zukünftig die Möglichkeit, sich direkt an der Entstehung neuer Arbeiten zu beteiligen. Für den ersten Call wurden gemeinsam mit dem interdisziplinären Beirat über 300 Einsendungen gesichtet.

Das Resultat: Fünf von insgesamt vierzehn Produktionen haben hier ihren Ursprung, zwei als koproduzierte Premiere („Something for the Fans“ von Damian Rebgetz und „Revolution Vakuum“ von Tamer Yiğit/Branka Prlić), eine koproduzierte adaptierte Fassung (Bernadette La Hengsts „Bedingungsloses Grundeinsingen“ mit Bochumer Bürgern) und zwei weitere als Gastspiel („Der (kommende) Aufstand nach Friedrich Schiller“ von andcompany&Co. und „Schützen“ von Cecilie Ullerup Schmidt/Matthias Meppelink).
Dazu kommt die Auftragsarbeit „Zwei Minuten Stillstand“ von Yael Bartana sowie die neu erarbeitete Impulse-Version von Gesine Danckwarts „Chez Icke“.
Mit dieser neuen Arbeitsweise trägt Impulse den Veränderungen der freien Szene in den letzten Jahren Rechnung – auch als ein Signal, in kulturpolitisch schwierigen Zeiten künstlerisches Arbeiten zu unterstützen.

Vielzahl künstlerischer Handschriften
Wie weit sich zeitgenössisches Theater selbst definiert, zeigen die Arbeiten des diesjährigen Festivals: Während deufert&plischke mit ihrem „Entropischen Institut Mülheim“ und „Alles“ von Showcase Beat Le Mot die üblichen zeitlichen Grenzen und begrenzten Narrationen von Theaterabenden sprengen, dauert Yael Bartanas „Zwei Minuten Stillstand“ tatsächlich nur zwei Minuten.

Mit sehr verschiedenen künstlerischen Mitteln vergegenwärtigen Hofmann&Lindholm mit ihrem  Schattenrisstheater „Nebenschauplätze Nr. 1: Das 20. Jahrhundert“ und andcompany&Co. mit ihrer wild gewordenen Assoziationsschlacht die Geschichte, die uns geprägt hat. Das österreichische Theater im Bahnhof sucht mit „Graz Alexanderplatz“ kulturelle Einflüsse in individuellen Biografien – wohingegen Bernadette La Hengst („Bedingungsloses Grundeinsingen“) und das Schweizer Theater HORA mit „Disabled Theater“, in der Regie von Jérôme Bel, unterschiedliche Facetten von Gesellschaft und Politik der Gegenwart in den Mittelpunkt stellen.
In auffällig vielen Produktionen des Festivals ist Musik ein zentraler Bestandteil. Bei Christian Garcia („Teenage Lobotomy“) wird sie zum Protagonisten und reflektiert die Rolle, die sie für unsere popkulturelle Identität spielt. Und auch in Gesine Danckwarts Thekeninszenierung „Chez Icke“ drängt sie sich, wenn die Kantine zur Bühne wird, in den Mittelpunkt. Die Arbeit steht außerdem für den weit gefassten Theaterbegriff von Impulse und für die sehr unterschiedlichen künstlerischen Handschriften im Festival: „Chez Icke“ ist als bemerkenswerte Inszenierung eingeladenes Gastspiel und zugleich Festivalzentrum. Und es verbindet die Impulse-Städte, real und virtuell.
Verbunden werden die vier Städte zudem durch spielerische Bildungsreisen: Busse verbinden Rhein und Ruhr, Kombitickets ermöglichen ein dichtes, intensives Festivalerlebnis – Vorträge u.a. von Phil Collins, Oliver Marchart, Thomas Meinecke, Barbara Vinken, Dorothee Wenner im Bus inklusive.

Material und Archiv

Die Impulse Theater Biennale versteht sich als Plattform, um ästhetische Mittel zu diskutieren, künstlerische Inhalte zu hinterfragen und über die Strukturen nachzudenken, in denen gearbeitet wird. Aus diesem Grund entsteht unter www.festivalimpulse.de eine Publikation in progress, die grundlegende Essays in Auftrag gibt und vorhandene Schlüsseltexte sammelt, die sich mit der Definition und Abgrenzung des freien Theaters auseinandersetzen. Diese Materialsammlung wird künftig auch zwischen den Festivals erweitert.
In seiner Funktion als Lobbyist gibt Impulse außerdem den Anstoß für ein Videoarchiv des freien Theaters: Der Grundstock besteht aus einer Sammlung aller bisher bei Impulse gezeigten Arbeiten, doch das Archiv soll sich mit Hilfe diverser Partner rasch erweitern und die Sichtbarkeit auch älterer Arbeiten ermöglichen.

Die ausführliche Pressemappe, das Programmheft sowie alle  Informationen zum Programm und zum Kartenvorverkauf finden Sie unter www.festivalimpulse.de

Veranstalter, Förderer, Partner:
Die Impulse Theater Biennale 2013 wird veranstaltet vom NRW KULTURsekretariat in Verbindung mit den Städten Bochum, Düsseldorf, Köln und Mülheim an der Ruhr.
Die Festivalausgabe 2013 wird gefördert durch die Kunststiftung NRW, die Sparkasse KölnBonn, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, die Akademie der Künste der Welt, Köln und das Goethe-Institut. Veranstaltungspartner sind das prinz regent theater in Bochum, das Schauspielhaus Bochum, Rottstr 5 Theater, Bochum, das FFT Düsseldorf, die studiobühneköln sowie der Ringlokschuppen Mülheim an der Ruhr. Spielstätten sind darüber hinaus das Düsseldorfer Schauspielhaus und der Salon des Amateurs in Düsseldorf sowie die Bühne der Kulturen und das Freie Werkstatt Theater in Köln u. a.

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Pressekontakt:
Impulse Theater Biennale
Katrin Dod // Friedrich-Engels-Allee 85 // 42285 Wuppertal
Tel.: +49 (0)202/698 27-207 // Mobil: +49 (0)163 / 81 81 575 // dod@festivalimpulse.de

NRW KULTURsekretariat
Martin Maruschka // Friedrich-Engels-Allee 85 // 42285 Wuppertal
Tel: +49 (0)202/698 27-211 // maruschka@nrw-kultur.de

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