Newsletter Juni 2013
NRW Kultursekretariat

Impulse Theater Biennale: Am 27.6. geht es los!
Vom 27.6. bis 6.7. werden bei der Impulse Theater Biennale 2013 die Städte Bochum, Düsseldorf, Köln und Mülheim an der Ruhr für zehn Tage wieder zu Zentren des Gegenwartstheaters. 14 herausragende Produktionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz präsentiert Impulse, neben Gastspielen erstmals auch Premieren und Koproduktionen. Verbunden werden die vier Städte außerdem durch spielerische Bildungsreisen mit Bussen, Kombitickets ermöglichen ein dichtes, intensives Festivalerlebnis. www.festivalimpulse.de

Impulse Theater Biennale: »Zwei Minuten Stillstand!« in Köln
Die Stadt steht still. Menschen erheben sich, halten inne, schweigen. Der Unterricht in Schulen und Universitäten wird unterbrochen, die Ladenbesitzerin hält im Verkauf inne, in der Fabrik stehen die Bänder. Die Künstlerin Yael Bartana ruft alle Kölner dazu auf, am 28.6. um 11 Uhr ihren Alltag für zwei Minuten symbolisch zu unterbrechen. Inspiriert vom israelischen Gedenktag Jom haSho’a für die Opfer des Nationalsozialismus, ist »Zwei Minuten Stillstand!« ein politischer Akt, eine soziale Skulptur und kollektive Performance im öffentlichen Raum der Stadt. www.zweiminutenstillstand.de

 

museumsplattform nrw: Nominiert für den Grimme Online Award 2013
Die »museumsplattform nrw«, das einzigartige digitale Instrument für kuratierte Kunst im Netz und ihre breite Vermittlung, ist für den Grimme Online Award 2013 nominiert. Insgesamt 28 Netzangebote aus rund 1.600 Vorschlägen haben es in die Endrunde des renommierten Wettbewerbs geschafft. Die Preisträger werden am 21.6. in Köln bekanntgegeben. Bis zum 13.6. kann man außerdem noch über den Publikumspreis abstimmen: Voten Sie mit!

Fonds Experimentelles Musiktheater:
Neue Ausschreibung für 2015
Zehn Produktionen eines neuen und wagemutigen Musiktheaters hat Fexm inzwischen auf die Bühne gebracht. Das nächste Fexm-Projekt wird 2015 in Kooperation mit dem Theater Bielefeld realisiert. Als Sonderprojekt des experimentellen Musiktheaters wird die Entstehung der Produktion von einem diskursiven Rahmenprogramm mit u. a. Workshops und einem Round Table zur Situation des zeitgenössischen Musiktheaters begleitet. Ab 1.6. gibt es alle Infos zur Bewerbung unter www.nrw-kultur.de/fexm.

Werkproben: Marie T. Martin liest in Bielefeld
»Wisperzimmer« hat die junge Lyrikerin Marie T. Martin ihren ersten Gedichtband genannt, der die Leser aus dem Alltäglichen in ein Zwischenreich, an die Grenzen der Wahrnehmung entführt. Sie verzaubert mit poetischen Bildern, deren Themen die Suche nach dem, was uns im Innersten ausmacht, nach Nähe, Halt und Trost. Lassen Sie sich verzaubern im Buchladen Eulenspiegel in Bielefeld am 5.6., Beginn: 20:00 Uhr.

Auftrittsnetzwerk Favoriten: »Funny How?« in Düsseldorf
Eine tänzerische Auseinandersetzung mit dem Stellenwert von Spaß in der heutigen Entertainment-Gesellschaft ist Samir Akikas »Funny How?«. Der Choreograf hat mit seiner Kompanie Unusual Symptoms ein überdrehtes Bühnenuniversum aus Punkrock-Konzert, Comic-Kulisse, Kinderball-Paradies und hochenergetischer Tanzperformance geschaffen, dessen Produktion durch einen Förderpreis des NRW KULTURsekretariats im Rahmen des Festivals Favoriten 2010 unterstützt wurde. Zu sehen am 20. und 21.6. im tanzhaus nrw in Düsseldorf.

Das 3. Ohr: Musikkulturen – Strömkarlen in Bielefeld
»Strömkarlen« ist der Name eines raffinierten Wassergeists, der in den Flüssen Schwedens wohnen soll und mit den verzaubernden Klängen seiner Fiddle unvorsichtige Wanderer in die sie verschlingenden Fluten lockt. In ähnlicher Weise zieht das gleichnamige schwedisch-deutsche Trio sein Publikum in den Bann: Mit Fiddle, Flöte, Gitarre, Kontrabass und Bohdrán, vor allem aber mit ihren gefühlvollen Stimmen verzaubern die Musiker ihre Zuhörer: am 9.6., 11:00 Uhr, im Bauernhaus-Museum in Bielefeld.

Das 3. Ohr: Musikkulturen – Uwaga! in Mönchengladbach
Mit Geige, Bratsche, Akkordeon und Kontrabass begibt sich die deutsch-polnische Formation Uwaga! auf einen irrwitzig-anarchischen Streifzug durch das klassische Repertoire. Scheinbar unvereinbare Stile gehen auf der Bühne eine tollkühne Liaison ein: Abendländische Hochkultur trifft auf Gipsy, Jazz und Funk. Uwaga! kapert die Kompositionen der großen Meister und jagt sie mit schier unverschämter Spielfreude durch die Epochen. Im Rahmen der Ensemblia 2013 open-air am 23.6. in Mönchengladbach zu hören.

Kooperierte Projekte: Unruh® in Duisburg
Vom 29.5. bis 1.6. findet das städteübergreifende Ruhrgebietsfestival »Unruh®« statt, erstmals im Duisburger Theater. Gefördert durch das Kultursekretariat, präsentieren sich bei diesem Treffen jährlich Jugendtheatergruppen der Revier-Theater mit aktuellen Produktionen, auch um sich über Erfahrungen, Arbeitsweisen und ästhetische Formen auszutauschen. www.festival-unruhr.de

Fonds Neues Musiktheater: »b. 15« in Düsseldorf
Zum vorletzen Mal in dieser Spielzeit kommt der jüngste Ballettabend des Düsseldorfer Balletts am Rhein mit vier Uraufführungen und der Musik von Brian Eno, Alfred Schnittke, Alan Hovhaness, Fred Frith und Igor Strawinsky am 7.6. im dortigen Opernhaus auf die Bühne.

Fonds Neues Musiktheater: »Selma Ježkóva (Dancer in the dark)« in Hagen
»Dancer in the Dark«, der Film von Lars von Trier kam 2000 ins Kino. Der zeitgenössische Komponist Poul Ruders komponierte aus dem packenden Stoff eine Oper, die in Kopenhagen 2007 uraufgeführt wurde. Dabei erfand er eine ganz eigene klangliche Ästhetik und verdichtete die Handlung musikalisch derart, dass der dramatische Druck ins Unermessliche wächst. Die beeindruckende deutsche Erstaufführung ist am 20.6. wieder im Theater Hagen zu sehen.

Tanzrecherche NRW: in Bielefeld, Köln und Neuss
Seit Mai setzt das Kultursekretariat seine »Tanzrecherche NRW« fort, erstmals in gleich drei Städten. In Köln suchen Christophe Béranger und Jonathan Pranlas-Descours nach einer Raumarchitektur, die sich mit ihrer Choreografie physisch verändern wird. Ihre Ergebnisse präsentieren sie am 26.6. Seit Mitte Mai befasst sich Magdalena Ptasznik in Bielefeld mit den Begriffen Textur, Materialität und Stofflichkeit und ab Mitte Juni werden Jumatatu Poe und Jermone Donte Beacham Recherchen zum sog. »Bucking« betreiben.

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