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Fonds Experimentelles Musiktheater

Neue Produktion für 2015 ausgewählt: »Plätze. Dächer. Leute. Wege« von Gordon Kampe, Katharina Ortmann und Ivan Bazak in Bielefeld

Im Dezember 2013 hat eine neue Jury aus Christine Fischer (ECLAT), Stephan Froleyks (Musikhochschule Münster), Stephanie Gräve (Theater Basel), Dorothea Hartmann (Deutsche Oper Berlin) und Matthias Rebstock (Universität Hildesheim) die 2015 zu realisierende Produktion zur Förderung ausgewählt. Koproduzierender Partner für »Plätze. Dächer. Leute. Wege« von Gordon Kampe (Komposition, Wissenschaft, Konzeption), Katharina Ortmann (Text, Libretto), Ivan Bazak (Regie, Ausstattung, Video) und Gästen ist das Theater Bielefeld.

»Plätze. Dächer. Leute. Wege«:
Was ist eine Stadt-Utopie? Wie klingt, bewegt, wie kommuniziert sich eine Vision von Zukunftsstadt? Wie sieht die Stadt aus, in der wir leben wollen? Ausgehend von diesen Fragen untersucht »Plätze, Dächer, Wege, Leute« das »Stadttheater« als idealen Möglichkeitsraum der gegenwärtigen urbanen Gesellschaft, an dem Utopien verhandelt werden. Künstlerisches Ziel ist es, unter Einbeziehung der Stadtbewohner und des gesamten Stadtraums vielfältige utopische Entwürfe zu erforschen und hieraus einen kaleidoskopartigen musiktheatralen Raum zu erschaffen, der zugleich Individuum und Gemeinschaft zusammenbringt. Als Sonderprojekt zum experimentellen Musiktheater wird 2014 die Entstehung des Werks von einem diskursiven Rahmenprogramm mit Workshops, Diskussionen, Symposien und künstlerischen Einblicken zur Situation des zeitgenössischen Musiktheaters begleitet.

Der »Fonds Experimentelles Musiktheater«:

Seit 2005 gibt es den »Fonds Experimentelles Musiktheater« als gemeinsame Initiative des NRW KULTURsekretariats und der Kunststiftung NRW, um die Potenziale der freien Szene mit denen des Stadttheaters zusammenzubringen. Anliegen dieses Fonds ist es, ambitionierte Versuche innerhalb des offenen Felds heutiger Musiktheater-Spielformen, darunter auch Musiktheater für Kinder und Jugendliche, einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Bis Ende 2013 konnten insgesamt elf Uraufführungen realisiert werden, die zugleich das ganze Spektrum unterschiedlicher Ästhetiken, Formate und Arbeitsweisen des experimentellen Musiktheaters abbilden. Zuletzt wurde mit großer öffentlicher Resonanz die Produktion »Musik« von Helene Hegemann, Michael Langemann und Janine Ortiz in Köln ermöglicht.

Ausgewählt und mit jeweils bis zu 80.000 Euro gefördert werden in Verbindung mit verschiedenen NRW-Bühnen solche Projekte, die das Verhältnis von Sprache, Musik und Raum beleuchten und unter Einbeziehung von Komponenten aus Musiktheater, Schauspiel und bildender Kunst in neuen Darstellungsformen sinnlich erfahrbar machen. Inzwischen ist der »Fonds Experimentelles Musiktheater« auch weit über NRW hinaus sehr präsent – durch Einladungen zu Gastspielen wie z. B. zum Berliner Festival MaerzMusik, zur Biennale Bern, zum Wettbewerb Music Theatre NOW des Internationalen Theaterinstituts in Berlin oder, im September 2014, zum Ultima Oslo Contemporary Music Festival.

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09.01.2014 // Neue Fexm-Produktion für 2015: »Bieletopia«

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