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Stellungnahme

(2007)
Zum Fragenkatalog der Öffentlichen Anhörung „Kultur und Alter – Kulturangebote im demografischen Wandel“

Stellungnahme zum Fragenkatalog der Öffentlichen Anhörung »Kultur und Alter – Kulturangebote im demografischen Wandel« des Kulturausschusses im Landtag Nordrhein-Westfalen am 25.04.2007

Dr. Christian Esch, NRW KULTURsekretariat (Wuppertal)

1. Welchen Beitrag können Kultureinrichtungen bzw. Kulturschaffende durch geeignete Angebote in Nordrhein-Westfalen zur Bewältigung des demografischen Wandels und zum Miteinander der Generationen leisten?

Intergenerative Programme sind dafür natürlich vorrangig geeignet. Es kann sich dabei um künstlerische Vorhaben handeln, die junge und sehr junge Menschen mit Älteren und Alten zusammen gestalten, sowie um spezifisische Programme zum Thema Alter, die sich aber auch an Jüngere wenden. In jedem Falle wichtig ist es, nicht etwa in einer Nische zu agieren. Verengende, ausschließliche Zielgruppenorientierungen sind deshalb problematisch.

Von besonderer Bedeutung sind partizipative Angebote, auch solche, die Professionelle und Laien zusammenbringen. »Dabei sein« darf jedoch nicht alles sein: Im Mittelpunkt müssen die Kunst und ihr Anspruch stehen, Partizipation darf nicht Selbstzweck werden. Mit mangelnder Qualität ist überdies niemandem geholfen, denn sie trägt mittelfristig zum Rückgang der Akzeptanz bei. Schon deshalb bedarf es der Qualifikation sowohl der Teilnehmer als auch der Anleitenden von partizipativen Projekten.

Diesen Leitgedanken folgend, hat das NRW KULTURsekretariat kürzlich in Gelsenkirchen eine Seniorentheaterplattform NRW verabredet. Die Plattform wird ab Sommer 2007 als Initiative des NRWKS am dortigen Consol Theater und damit an einem Hause angesiedelt, das sich seit Jahren intensiv mit Kinder- und Jugendtheater, theaterbezogenen Qualifizierungen und Migration und kultureller Bildung befasst. Intergenerativ und interkulturell soll also diese Plattform arbeiten, die Seniorentheater nicht nur zeigt, sondern auch qualifizierend entwickelt und in der Kulturlandschaft fest verankert. Beteiligt ist u.a. die Seniorentheaterkonferenz NRW. Partizipativ, intergenerativ, integrativ, qualifizierend und in die Öffentlichkeit ausstrahlend – das sind die wesentlichen Aspekte der Seniorentheaterplattform NRW. ...

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